AAA XX Folge 59 - Unschuld I Durcheinander I Abschied

Shownotes

Unschuld

Silke findet bei dem Begriff „Unschuld“ läuft es irgendwie gar nicht gut für Frauen generell. Einerseits der Doppelstandard, dass Frauen (auch heute noch zumindest symbolisch im weißen Kleid) „unschuldig“ in die Ehe gehen sollen. Andererseits erscheint uns oft der Begriff „Unschuldsvermutung“ immer nur dann relevant, wenn eine Frau über ihre Erfahrung mit sexualisierter Gewalt spricht. Natalie & Silke reden darüber, warum so wenig Frauen Taten anzeigen: Weil sie durch Verfahren permanent retraumatisiert werden. Weil Frauen nicht geglaubt wird.

„Wenn Opfer anderer Verbrechen mit derselben Skepsis behandelt würden, wie Vergewaltigungsopfer“ https://bsky.app/profile/waldlaeuferin.bsky.social/post/3mljir3g6ec2y

Durcheinander

Natalie fühlte sich eine Zeitlang hin- und hergerissen, was ihren Job angeht. So sehr, dass sie nicht mehr wusste, was sie wollte, obwohl sie dachte, sie wäre sich sicher. Sie hat gefühlt sehr lange gebraucht, um das Durcheinander in ihrem Kopf zu beseitigen. Kennst du das, dass du von deinen Arbeitgeber:innen so enttäuscht bist, dass du eigentlich alles hinschmeißen willst? Silke erzählt, dass sie noch nie einen Job hatte, der sie glücklich gemacht hat. Sie arbeitet, um die Miete zahlen zu können. Mit den Dingen, die sie wirklich gerne beruflich machen würden, kann sie kein Geld verdienen. Kennst du das Dilemma? Soll ein Beruf glücklich machen? Warum arbeitest du? Silke versucht noch ein paar Tipps für mehr Selbstzufriedenheit zu geben, die kein Geld kosten.

Abschied

Natalie hat sich durch einen Friedhofsbesuch an eine Situation aus ihrer Kindheit erinnert, wo ein nahestehender Mensch starb und ihr nicht erlaubte, sich zu verabschieden. Sie erzählt, wie wichtig es ist, Abschied nehmen zu dürfen. Und die Frage, die sich stellt: Was hat mehr Berechtigung? Dass eine sterbende Person Abschied ablehnt oder verweigert? Oder, dass Überlebende sich das Recht nehmen, Abschied einzufordern? Wer handelt egoistisch? Beide Parteien? Keine Partei? Nachvollziehbar scheint beides. Eine schwierige Situation. Wie siehst du das?

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00:00:12: Hallo und herzlich willkommen zu Folge neunundfünfzig.

00:00:31: Ich versuche mich gerade hier wieder hochzubeben!

00:00:34: Wir sind im Podcast AAA XX mit Natalie und Silke, ich bin Silke und hallo Natalie!

00:00:40: Hallo

00:00:40: Silke!

00:00:42: Ähm...ich hab grade gedacht Wir haben früher das immer so gemacht, dass wir unser Intro haben laufen lassen und dann haben wir irgendwann reingequatscht und angefangen.

00:00:51: Und dann hatten wir immer eine wippige gute Laune von diesem Lied!

00:00:56: Das machen wir nicht mehr sondern wir starten jetzt... Leer, still sozusagen ohne Intro.

00:01:03: Das wird hinterher mal vor und hinter gebastelt wenn die Aufnahme schon fährt.

00:01:07: Die sind irgendwie fehlt das auch ein bisschen oder?

00:01:10: Ein bisschen zu starten ja.

00:01:12: Ja

00:01:12: man muss so aus dem Nichts hoch schießen und die gute Laune abfeuern.

00:01:20: Wie geht's dir?

00:01:24: Also dieser Hin und Her also der ganze Mai ist irgendwie wie April.

00:01:33: Es macht mich so fertig, ich bin ziemlich energielos heute.

00:01:40: Energielos?

00:01:40: Genau!

00:01:41: Ich werde das jetzt versuchen zu überspielen mit ganz viel Energie und ich habe versucht da im Kind heute die Energie auszusaugen und ein bisschen nass waren selber zu kriegen.

00:01:53: Aber ich weiß nicht, ob das funktioniert hat.

00:01:55: aber der Transparenz halber wir haben jetzt Mitte Mai Und hier bei uns ist es wettertechnisch so wie im April.

00:02:03: Es ist wirklich bitter kalt.

00:02:05: Wir haben eigentlich wunderschön strahlenblauen Himmel Aber es kommt von mal von jetzt auf gleich kommen hier so Regenschauer runter als gäbs kein Morgens.

00:02:14: dann wird's wirklich nach dunkel Und plötzlich riechen es, und dann nach drei Minuten ist wieder vorbei.

00:02:20: Man kann das überhaupt nicht einschätzen, und das finde ich für einen Mai auch ... Nicht brauchbar!

00:02:26: Ja...

00:02:27: Ich möchte das nicht.

00:02:29: Ah, ist gut für den Garten ne?

00:02:32: Ja, ja.

00:02:34: Also man muss es einfach so annehmen.

00:02:36: Wir sagen mal die Natur freut sich.

00:02:38: Genau,

00:02:38: genau.

00:02:39: Dann fühlen wir uns damit auch besser.

00:02:43: Mir fehlt gerade ein, wir machen also unser Konzept ist ja... Wir bringen immer beide einen zwei Begriffe mit und dann versuchen wir über Assoziation ins Gespräch zu kommen.

00:02:53: Und wir hatten glaube ich letzte Woche einen Begriff den wir nicht benutzt haben.

00:02:57: war es letzte Woche oder vor zwei Wochen?

00:03:00: wenn dann Prokrastination welche heute auch so träge war.

00:03:07: Heute Vormittag ist mir dann aufgefallen, weißt du was ich neuerdings mache?

00:03:11: Ich glaube das E-Tüpfchen der Prokrastination ist.

00:03:14: Ich schaue auf YouTube Fitnessvideos ohne Fitness zu machen!

00:03:22: Ist es dass seltsam so was du je gehört

00:03:24: hast?

00:03:25: Was ist denn mit mir

00:03:25: los?!

00:03:26: Ja das ist jetzt mein Einlass hinzu... Also der Mai ist seltsamer.

00:03:34: Wir müssen mal bald ... Das macht

00:03:35: ein bisschen verrückt.

00:03:36: Diese Erfolge erscheint am neunundzwanzigsten Mai und dann haben wir es hoffentlich auch hinter uns, und dann beginnt ja schon quasi der Sommer.

00:03:45: Lange Rede kurzer sind.

00:03:46: meine zwei Begriffe, die ich mitgebracht habe, sind Begeisterung und Unschuld!

00:03:52: Und ich habe Durchende- und Abschied mitgebrach.

00:03:57: So?

00:03:58: Ja...

00:03:59: Was hättest du denn gerne?

00:04:00: Du darfst sagen, wenn dich anmoderiert, darfst du ja mal anfangen mit aussuchen.

00:04:04: Unschuld!

00:04:05: Unschuld?

00:04:06: Ja... Ich bin mir so unsicher in welche Richtung du damit gehen wirst.

00:04:11: Ja ich auch.

00:04:15: Ich verstehe den Begriff unschuld nicht so richtig weil ich das Gefühl habe dass läuft für uns Frauen nicht so gut mit dem begriff unschild.

00:04:29: und Da gehe ich in zwei Richtungen und zwar einmal.

00:04:34: Wir haben das beim Thema Hochzeit schon mal gehabt, dass die Frau unschuldig und rein in die Ehe gehen soll.

00:04:42: also zumindest sind das so patriarchal überlieferte Dinge.

00:04:47: Das wird zum Beispiel durch ein weißes Kleid soll das symbolisiert sein oder werden usw.

00:04:53: Und da bin ich schon draufgekommen.

00:04:55: Das ist eigentlich ein ganz merkweiger Doppelstandard Denn Männer müssen ja nicht unschuldig in die Ehe kommen.

00:05:02: Dann stolpern wir natürlich darüber, warum eine Erfahrung wie Sex schuld auf

00:05:10: eine Frau bringt?

00:05:11: Ja, genau!

00:05:12: Da können wir drüber sprechen.

00:05:14: und die andere Richtung, in die ich gehen will ist natürlich die sogenannte sagenumwobende Unschuldsvermutung, die wir gerade... Das glaube ich völlig egal, niemand Niemand beschäftigt sich mit der Unschuldsvermutung.

00:05:29: Es sei denn eine Betroffene, sprich von sexualisierter Gewalt... Dann ist plötzlich gilt für jeden potenziellen Täter die Unschulds-Vermutung!

00:05:40: Das ist also das allerwichtigste scheinbar und ich wollte dich fragen ob du auch schon mal daran nachgedacht hast dass es so seltsam ist.

00:05:54: Es sind ja meistens die Betroffenen, oft Frauen.

00:05:57: Dann als Lügnerin bezichtigt werden, weil sie erzählen was ihnen passiert ist und ich mich frage warum die Unschuldsvermutung dann nicht für Frauen gilt oder für mutmaßlich Betroffene?

00:06:11: Denn ich kann ja niemandem sagen er sagt die Unwahrheit der übertreibt oder sie übertreibt oder sonst irgendwas.

00:06:16: in dem Moment wenn ich einer Mut maßig betroffenen nicht glaube nehmen gilt ja die Unschuldsvermutung nicht für die Betroffene?

00:06:26: Nee, genau.

00:06:27: Also es wird immer infrage gestellt.

00:06:31: Das passiert so selten bei anderen ... Ja.

00:06:37: Ja.

00:06:38: Bei anderen ... Ach ich komm nicht ins

00:06:42: Sprechen

00:06:42: heute!

00:06:45: Wie heißt das?

00:06:46: Äh

00:06:46: äh ... Bei anderen... Tat.

00:06:51: Genau, genau!

00:06:53: Ich muss jetzt

00:06:54: überlegen, worauf du hinaus binst?

00:06:55: Ja, genau das ist... wenn man Vermutung hat die werden erstmal ja alles hinterfragt was der Täter gemacht hat nicht wie ähm der Opfer sich verhalten hat.

00:07:13: also wenn ein Täter eine Person ausraubt es wird nicht infrage gestellt.

00:07:21: Ah,

00:07:21: hast du eine teure Uhr angehabt?

00:07:24: Hast du deinen Portmonee rausgeholt.

00:07:26: Also es ist deine Schuld, dass du so aussah.

00:07:30: Das wird nie infrage gestellt.

00:07:32: aber bei Frauen ... Ja wer ist das für eine Person?

00:07:36: Welche Hintergrund hat sie?

00:07:37: Was hatte sie an?

00:07:38: wie hat sie sich behalten?

00:07:40: Es wird so viel infrage gestellt die einfach nicht infragegestellt werden darf weil es tut nichts zur Sache.

00:07:52: Ja,

00:07:52: es tut nichts zur Sache.

00:07:54: Es ist ja vor allen Dingen auch eine Lüge.

00:07:56: also wenn wir dann sind wir wieder war der Rock zu kurz oder so oder da müssen sich Frauen auch nicht wundern wenn sie solche Legends tragen oder so.

00:08:03: das steht überhaupt nicht zur Diskussion weil die Kleidung ist nicht das Problem und

00:08:09: sind

00:08:11: immer die Täter.

00:08:12: Dinge diskutieren zeigt ja schon, dass wir gar nicht weiterkommen.

00:08:16: Weil das so fest ist in den Köpfen irgendwie, dass das irgendwie miteinander zu tun haben sollte.

00:08:23: Das hatten wir schon mal als Thema in diesem Podcast

00:08:26: und da

00:08:27: gab es diese Ausstellung ... Was hatten die an?

00:08:33: So Opfer von Vergewaltigung.

00:08:36: Und das

00:08:39: war

00:08:39: von bis.

00:08:40: Und dass so eine Windelbissen Nachthemd, also das hat nichts damit zu tun.

00:08:49: Es ist durchaus nur eine Machtsache, dass die Person, die das ausführt so diese Macht über die Frau haben will oder über das Mädchen oder es hat nichts anderes als Unterdruckung zu tun.

00:09:10: und wenn eine Frau vor Gericht bringen möchte und das anzeigen möchte, es ist so du gehst gegen die Patriarchat.

00:09:25: Und das darf nicht sein!

00:09:27: Deswegen machen wir dich nieder als Person weil wir das nicht akzeptieren können.

00:09:32: dass wir als Männer im Großen und Ganzen daran schuld sind dass es dazu gekommen ist Ja, macht mich ja bisschen bündig.

00:09:46: Also ich hab dann ... Weil du das eben grade so gesagt hast, fällt mir ein, dass werde ich ... Ich guck mal, ob ich das noch finde und raus.

00:09:53: oder kann ich es bei Instagram noch mal reposten?

00:09:56: Es gibt so'n ganz tolles Video in Englischsprachregis dazu im Polizeiverhör, wo ein Mann anzeigt, dass er ausgeraubt wurde.

00:10:07: Und die Polizistinnen ihn dann fragen, ob er nicht mal mit seiner teuren Kleidung das eben auch herausgefordert zu haben, was er denn genau gesagt hätte.

00:10:18: Ob er dann laut genug nein gesagt hätte, dass er nicht ausgeraubt werden möchte und so weiter ins Wort.

00:10:23: Das ist richtig gut gemacht, weil die Fragen, die da gestellt werden ... Das kommt einem so absurd vor in dem Kontext!

00:10:31: Und wieso darf man das dann mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt machen?

00:10:38: Wir müssen das

00:10:39: noch einmal durchleben um... diese Fragen zu beantworten.

00:10:43: Da ist kein Mitgefühl dabei, es ist eher von vorne bis hinten falsch.

00:10:51: Ich sage das immer wieder weil ich stehe da auch dazu... einen ganz expliziten Platz in der Hölle geben für Rechtsanwälte und Anwältinnen, die jeder Potenzialität hat ein Recht auf juristischen Beistand.

00:11:09: Da will ich gar nicht darauf hinaus!

00:11:11: Aber wenn klar ist – das ist oft genug so – dass die Tat wirklich passiert ist und du nimmst eine Betroffene von Gewalt komplett retraumatisierend auseinander mit dem einzigen Ziel, ein bisschen Strafmilderung zu erhalten.

00:11:29: Dann

00:11:30: ist das für mich wirklich ... Also, dann bist du auf der menschlichen Ebene ganz unten angekommen.

00:11:35: Das ist kein juristisches Steam-Hitl!

00:11:39: Das ist einfach eine Charakterlosigkeit und da bin ich fest von überzeugt.

00:11:43: Wie gesagt, jeder Mensch, der angeklagt ist, darf sich ein Rechtsbeestand holen und sich verteidigen lassen.

00:11:51: Aber nicht wenn die Dinge einigermaßen klar sind nur um zu schachern.

00:11:55: Ein Menschen zu retraumatisieren nur um zum Schachern Was ist das Allerletzte?

00:12:01: Da gehe ich auch nicht von ab, tut mir leid.

00:12:03: Nee!

00:12:05: Es muss dir nicht Leid tun weil es einfach falsch ist.

00:12:09: Punkt.

00:12:10: Das ist so.

00:12:10: warum zeigen Frauen denn nicht an?

00:12:12: öfter ja weil sie wissen dass die dann wieder und wieder durch die Hölle gehen müssen mit der Verhöhnung und dem Nicht-Glauben

00:12:22: Und die Chance von einer Verurteilung ist zu gering.

00:12:29: Viele denken, warum soll ich mir das antun?

00:12:33: Ja.

00:12:34: Und das ist grundlegend falsch und deswegen sind wir in der Lage die wir jetzt drin sind weil Frauen nicht geglaubt werden.

00:12:44: Weil für Frauen nicht die Unschuldsvermutung geht sie wäre als Lügnerin abgestimmelt.

00:12:48: Genau.

00:12:49: Ich wollte dazu nochmal einsatz sagen weil ich es vor kurzem gerade wieder gelesen habe wenn ihr was passiert ist und ihr habt die Kraft dann zeigt den Menschen an, wenn der Potenzialität dann nicht verurteilt wird.

00:13:05: Und das wird da wahrscheinlich nicht, weil es ist leider bei uns so.

00:13:08: Aber dann ist er aktenkundig und das heißt, wenn noch einer Frau etwas passiert und sie zeigt das an, dann holen die die Akte wieder raus und sehen, da war schon mal was!

00:13:18: Das erhöht die Glaubwürdigkeit und dann ist die Chance nochmal größer dass so jemand doch nochmal verurteilt wird.

00:13:27: Also, wenn ihr irgendwie die Kraft dafür habt, zeigt die Täter an.

00:13:32: Egal wie ... Aber zum Thema Unschuldsvermutung noch mal, mir ist dann so, denke ich, aufgefallen, dass das ja wirklich immer nur solche Männer betrifft, die da angeklagt werden oder wo es einen Vorwurf gibt, wo die Unschutzvermutungen gilt?

00:13:53: Denn ich denk mal, wenn ... jemand mit einem migrantischen Hintergrund etwas vorgeworfen wird, da höre ich das Wort und Schulzvermutung irgendwie nie.

00:14:04: Das ist doch ein bisschen seltsam oder?

00:14:06: Also... Da gibt es sehr viel Vorvorurteilung.

00:14:13: Andere Standards, genau.

00:14:17: Es gilt eigentlich nur für weiße deutsche Männer.

00:14:24: Genau!

00:14:25: Und genauso Mit dem ... Unschuldig in die Ehe gehen oder eine Frau soll unschuldig sein.

00:14:37: Auch das gilt ja nur für Frauen, und das hab ich am Anfang schon gesagt.

00:14:41: Und ich find es sehr merkwürdig, dass sich auch das so hartnäckig hält.

00:14:46: und der Begriff...

00:14:48: Ja wieder!

00:14:49: Es geht um Kontrolle.

00:14:51: Kontrolle durch und durch?

00:14:52: Ja genau.

00:14:53: Ich hab mir das ja irgendwo aufgeschrieben, da ist ... Ahja Unschuldig und rein in die Ehe gilt für Frauen, weil Frauen früher als Besitz geilten.

00:15:04: Und dass wir immer noch so ein Pich drauf sind weiß, Kleid zu tragen ist schon speziell.

00:15:11: Aber ich hab auch gehört das entwickelt sich alles wieder ein bisschen dahin, dass sehr jungen Leute heute wieder extrem konservativ werden.

00:15:22: Ich hoffe nicht!

00:15:24: Also meine Vermutung ist... besonders für junge Frauen, dass es um eine Sicherheit geht.

00:15:33: Dass sie so ein bisschen richtungslos ins Leben starten und dann ist das okay.

00:15:44: wenn ich diese alten Glauben- und Muster verfolgen bin ich sicher!

00:15:53: Ich kenne meine Rolle und weiß wohin ich muss Aber man schränkt sich selber damit ein.

00:16:02: Und ist das so die Welt, in der wir leben wollen?

00:16:05: Also

00:16:07: glaubst du, dass diese Perspektive für junge Frauen ... Sie können alles machen und alles haben, dass das auch überfordert sein kann?

00:16:17: Das ist auch so.

00:16:21: eher meine Vermutung, warum einige so AfD wählen.

00:16:27: Besonders junge Leute!

00:16:28: Weil sie

00:16:30: da so ein Korsett kriegen.

00:16:32: Genau, es ist so vorgegeben dass die Richtung die wir gehen und das ist ja starke Aussagen, starke Meinungen und manchmal ist es einfacher sich einfach hinzugeben als selber eine Meinung zu bilden und selber so eine Richtung für sich herauszubahnen.

00:16:58: Und das finde ich Ich kann es nachvollziehen, warum wir in diese Richtung gehen.

00:17:04: Weil das so viel Unsicherheit in der Welt ist von Krieg, Klimawandel und so weiter.

00:17:09: Und wenn ich das nicht selber entscheiden muss ... Wenn jemand andere die Macht übernimmt und ja ... Die Entscheidung für mich trifft, dann bin ich auf der sicheren Seite.

00:17:24: Aber da durch gibt man so viel ... Von sich selbst

00:17:30: weg?

00:17:31: Also, da hat man keine Wahl mehr.

00:17:33: Und wenn das zu spät ist und man sich selber entscheiden möchte, ist es dann zu späts.

00:17:39: Ja?

00:17:39: Weil du ... weil's auch schwer ist aus so einer Form von Unterdrückung wieder rauszukommen.

00:17:44: Genau!

00:17:45: Es ist ja so, dass viele um eine Beziehung zu halten, eben auch unter Druck setzen.

00:17:52: Ja... Man sieht das in so alten Ehlen.

00:18:00: So von wegen Ja, die Frau war ein Teil dieser Ehe.

00:18:05: Weil es keine andere Wahl gab und heutzutage ist die Scheidungsrate unter älteren

00:18:15: so

00:18:16: viel höher als es sein sollte weil man denkt okay die sind seit fünfzig Jahren zusammen.

00:18:21: also warum macht sie ihn ja nicht weiter?

00:18:24: Weil jetzt hat sie die Macht zu sagen ne leg mich ich will das nicht mehr mitmachen an dem man diese Wahl nicht mehr hat, weil man so unterdruckt wird.

00:18:38: Wir können froh sein, dass wir ja diese Freiheiten haben und wir sollten das nicht so leicht abgeben.

00:18:47: Wir sollen dafür kämpfen, diese Freiheit zu behalten.

00:18:53: Und

00:18:54: das Beste eines Frauen was man machen kann ist einfach bei sich zu bleiben.

00:18:58: erstmal Wenn man ins Leben rauskommt, das ist einem alles zu viel.

00:19:04: Dann kann man sich ja trotzdem noch auf sich selbst reduzieren.

00:19:07: Man muss sich nicht auf den Partner reduzieren

00:19:10: ... Nee genau.

00:19:13: Die wichtigste Frage finde ich, die wir uns immer stellen sollten, was will ich eigentlich?

00:19:18: Und okay wenn ihr Antwort lautet, ich möchte mich gerne fallen lassen können in eine sichere Beziehung dann sei aber auch sicher dass die Beziehungen sicher sind.

00:19:28: oder Ich würde immer dazu raten an Frauen, du kannst jede Beziehung führen die du willst.

00:19:36: Aber erst kommt die Bildung und dann ein bisschen kapitalt.

00:19:39: Man muss eine finanzielle Grundlage haben.

00:19:42: Denn

00:19:42: nur dann bist du so dass du selbst entscheiden kannst.

00:19:45: also da kann es entscheiden ob du bleibst oder gehst.

00:19:48: Und dafür brauchst aber erstmal diesen Background das alles machen zu können.

00:19:52: Ja genau wenn man auf Augenhöhe in eine Beziehungen reingeht...

00:19:58: Genau

00:20:00: Das ist das A und O. Und wenn du ein Partner haben willst, der dich unterstützen soll ... Wobei du dich fallen lassen kannst!

00:20:10: Aber der soll das nicht entscheiden?

00:20:14: Das finde ich das Wichtigste, dass er sagt, ich werde dich unterstützen was immer du machst.

00:20:20: Ob es so oder so ist, ob du zu Hause bleiben möchtest und Kinder kriegen möchtes immer unterstützen, ob du arbeiten gehen möchtest.

00:20:31: Ich werde dich immer unterstützen wo es schwierig sein ist wenn der Mann sagt ne ich möchte nicht dass du arbeiten gehst.

00:20:39: Ich möchte nicht das Du Freundschaften hast.

00:20:42: Ich Möchte Nicht Dass Du frei in deinem Leben bist.

00:20:47: Ja So Red Flags ohne Ende.

00:20:50: Ja, da fängt das an.

00:20:52: Bevor es überhaupt passiert ist muss man das raushören können, ob das funktioniert oder nicht und andersrum auch.

00:21:00: Ich würde auch immer einen Partner haben wollen der sich auch fallen lassen kann, der auch Schwächen zu geben kann und dem ja auch sagt ich wünsche mir diese.

00:21:07: ich wünsch mir dass gehen wir das zusammen oder nicht.

00:21:10: also oft ist ja so dass Frauen immer so ein bisschen in der Defensive sind und fragen und tun.

00:21:19: Und für Männer ist das Leben so selbstverständlich, ich würde dann immer darauf gucken dass der Partner ihm genauso

00:21:28: abspricht

00:21:30: und

00:21:30: fragt

00:21:31: ob er das machen kann oder nicht.

00:21:33: Das war so ein Beispiel aus meinem Leben, das war uns wichtig vor fünf Jahren oder so eine größere Wohnung übernommen.

00:21:44: Und wir haben gesagt, wir müssen uns das noch leisten können wenn ein Partner ... Eine Partnerin da arbeitslos sein sollte.

00:21:52: Wir haben darauf geachtet und ich finde auch nicht nur finanziell sondern emotional in einer Beziehung so was wir zu Hause alles leisten Das muss nicht immer auf Fünfzig-Fünfzig sein es muss Aber hin und her gehen können.

00:22:12: Und man muss sich darauf verlassen können, wenn ich mich fallen lasse ... Wenn in dem Moment nicht mehr schaffe, dass mein Partner das auffängt.

00:22:22: Mhm.

00:22:22: Und andersrum auch.

00:22:24: Das ist für eine Beziehung des A und O, sonst überlebt man das nicht.

00:22:28: Ja, genau so.

00:22:30: Genau.

00:22:31: Wir sind ein bisschen abgekommen

00:22:33: von ... Aber das ist ja genau was wir wollen?

00:22:36: Genau!

00:22:36: Aber wir können trotzdem noch mal einen neuen Begriff nehmen.

00:22:39: Ähm, du hast zwei schöne Begriffe?

00:22:44: Mhm.

00:22:46: Durcheinander!

00:22:47: Okay...

00:22:49: Was hast du dir dabei

00:22:51: gedacht?!

00:22:54: Es war ... wann habe ich mir den Begriff vor ein paar Wochen ausgesucht?

00:22:59: weil ich ein bisschen so hin und her war.

00:23:02: Ich war in so vielen Aspekten in meinem Leben hin und her gerissen.

00:23:16: Ich war so durcheinander in meinen Entscheidungen, ich wusste nicht mehr was ich wollte und es ging ja an erster Stelle um mein Job und ich ... Es war mir immer so sicher dass ich die Leitung meiner Einrichtung übernehme Und dann, als ich dazukam, da gab es so ... paar Probleme.

00:23:53: Ich war mir nicht mehr sicher was ich wollte und das war so ... durcheinander.

00:24:02: für mich zu sagen, was will ich überhaupt jetzt?

00:24:06: Das, was ich immer für sicher gehalten habe, war nicht mehr klar.

00:24:14: Bahngeworfen, dass ich ... Ich hab so lange gebraucht um wieder reinzusteigen.

00:24:22: Was will ich?

00:24:23: Um was brauche ich?

00:24:24: und ja, will ich das überhaupt noch machen?

00:24:29: Und sehe ich mich da!

00:24:34: Da war ich so durcheinander.

00:24:37: Ich bin immer noch nicht hundert Prozent fest davon überzeugt, dass sich die richtige Entscheidung getroffen habe.

00:24:46: Ähm ... aber ich lass es auf mich jetzt wirken.

00:24:52: Genau, aber ich bin nicht so ... so hundertprozentig hier mehr.

00:24:57: So besonders so arbeitsmäßig.

00:25:01: Ja, ob das so die Richtige

00:25:03: ist für mich.

00:25:04: Aber bist du unzufrieden?

00:25:06: Also leidest du?

00:25:07: Ich leide nicht.

00:25:10: Mhm.

00:25:11: Na, zeitlang war ich sehr gequält weil ich ... keine Entscheidung treffen konnte.

00:25:21: Und ich war so geärgert und ... wurde verärgerd, ja.

00:25:27: Da gab's so viele Möglichkeiten und ich hab geguckt.

00:25:30: was kann ich mir vorstellen?

00:25:32: Was will ich?

00:25:37: Es gibt manche Sachen wo ich sage das ist mir wichtig.

00:25:42: Das kann ich überhaupt nicht gebrauchen.

00:25:47: Ich kann es nicht ... Ja, so frei erzählen.

00:25:52: Aber da waren Dinger die vorgekommen sind, die ich nicht in Ordnung fand und ich war ... So genervt und so enttäuscht von meinem Arbeitgeber, dass ich mir überlegt habe, will ich überhaupt diesen Job noch weitermachen?

00:26:12: Letztendlich hab' ich mich dafür entschieden weil Ich bin von der Einrichtung fest überzeugt.

00:26:19: Ich bin vom Team fest überzeugte, mit dem ich tagtäglich arbeite und das war für mich dann das Wichtigste zu sagen ... Okay wir machen unser eigenes Ding!

00:26:31: Und wir führen es weiter.

00:26:33: und wenn es doch ... doch blöd sein sollte habe ich immer noch die Möglichkeit zu sagen, ich bleibe nicht und schaue mich um.

00:26:46: Genau, diese Freiheit zu haben war für mich dann entscheidend in meine Entscheidung.

00:26:53: So

00:26:53: zu sagen ich bin nicht festgenagelt.

00:26:56: Ich bin da freiwillig weil ich von meiner Arbeit überzeugt bin.

00:27:04: Aber es hat sehr lange gebraucht

00:27:06: um

00:27:07: dahinzukommen und ich war ein paar Wochen lang ziemlich unklar im Kopf.

00:27:17: Aber das hört sich dann ja schon so an, als hast du dir dann wirklich über einen Zeitraum gut gelungen, durcheinander aufzulösen.

00:27:26: Weil auch wenn du nichts verändert hast ... Du ja klar argumentieren kannst warum du nicht verändert hast und dass du eigentlich relativ fein damit bist, dass es jetzt so ist wie es ist?

00:27:36: Genau.

00:27:38: Ich hatte gute Menschen um mich herum die das mit mir so besprochen haben.

00:27:46: Gut, ja.

00:27:48: Dadurch habe ich Klarheit für mich geschaffen und das war auch wichtig.

00:27:53: Also ich glaube alleine so in diese ... durcheinander wäre ich nicht so schnell durchgekommen.

00:28:03: Ja also so berufliches Durcheinander oder beziehungsweise durcheinander zu sein wegen dem Beruf, das kenne ich auch ganz gut.

00:28:11: Ich hab so... Das habe ich vor Kurzem mal zu meinem Mann gesagt.

00:28:16: Die Geschichte ist eigentlich die, dass er irgendwie mal sagt, er liebt seinen Job überall.

00:28:21: Das ist das Toilste und der würde am liebsten jeden Tag zur Arbeit gehen weil er diese Aufgaben hat sehr liebt.

00:28:28: Und das ist natürlich optimal wenn du sowas sagen kannst.

00:28:32: Das war es was ich nie im Leben gehabt habe.

00:28:35: also für mich war egal Ich hab ganz viele verschiedene Jobs schon gemacht.

00:28:40: Ich war ja auch in einer Krankenpflege tätig quasi semi-selbstständig gearbeitet und viel mit Buchhaltung und Support gemacht.

00:28:52: Ich war schon in der Computerbranche usw.

00:28:53: Auf jeden Fall, war das alles immer gut um Geld zu verdienen?

00:29:00: Aber es ist nichts so was mein Herz erfüllt hat.

00:29:04: Sondern du musst da Geld verdienen!

00:29:07: Wir leben

00:29:08: im System, wir müssen Geld verdient werden, müssen Miete bezahlen, müssen essen... So ist es ja erst mal.

00:29:14: Es war immer so, dass die Sachen, die ich eigentlich gerne machen wollte.

00:29:18: Die kann ich halt nicht machen weil ich damit kein Geld verdiene und das ist etwas was mich immer belastet hat.

00:29:26: dieses... Ich wüsste eigentlich, ich könnte mein ganzes Leben lang das machen was ich gerne mache möchte.

00:29:33: Aber dadurch dass sich dann eben keine Miete bezahlen kann, kann ich das nicht machen.

00:29:37: und das ist so eine Situation die einen immer irgendwie innerlich ein bisschen aufhühlt und die immer so ne Art Ungerechtigkeit auch in einem... hervorruf gerade, wenn du dann einen Mann hast oder ich hab das halt auch bei meiner Familie die Leute sagen oh mein Beruf ist mein Hobby und das ist so toll.

00:29:55: Bei dir ist es ja auch so dass du schon ein bisschen brennst für das was du machst.

00:30:00: Und das ist halt für mich schade, dass es nicht so is'.

00:30:03: Aber das ist nun mal die Situation, wie sie ist.

00:30:05: Sie kann sich nicht ändern.

00:30:07: Ich hab jetzt inzwischen ja Mittel und Wege gefunden, wie ich alles miteinander vereinbaren kann.

00:30:13: Und das ist dann auch so.

00:30:14: wie gesagt okay dieses Chaos hat sich jetzt ein bisschen gelöst weil ich wirklich dafür gekämpft habe das machen zu können was ich machen will und Dafür jetzt auch so ein bisschen Bestätigung kriege und so weiter und das tut mir dann auch gut.

00:30:27: aber Ja man muss dass Man muss die Fähigkeit haben, das analysieren zu können.

00:30:36: So wie du sagst, du hattest gute Leute mit denen du dich unterhalten konntest und ... Du bist ja auch jemanden, der selber viel nachdenkt und viel prüft da, zwickt's.

00:30:45: Da fühl ich mich nicht gut.

00:30:47: Und dann versucht man eben zu analysieren was ist das Problem eigentlich genau?

00:30:51: Genau.

00:30:52: Nur so kann man es lösen.

00:30:54: Ich glaube dass viele Menschen wahrscheinlich vor sich hinleben.

00:31:01: Wir hatten gerade das Thema AfD.

00:31:02: Und ich denke, dass viele Menschen einfach wirklich wahnsinnig unzufrieden sind und eben nicht in diese Analyse für sich selbst gehen.

00:31:11: Also was kann ich denn anders machen um es für mich schöner zu machen?

00:31:15: Sondern dann sind irgendwelche anderen Leute schuld und dann wählt man halt irgendwie eine rechte Partei die deine Probleme mitnichten

00:31:23: lösen wird.

00:31:24: Die schieben die Schuld einfach auf andere.

00:31:28: Aber du hast dann so eine Art ... ja, so ne Bockigkeit und sagst so?

00:31:32: Jetzt hab ich's euch mal gezeigt, jetzt seid ihr auch scheiße dran!

00:31:36: Ja, ja.

00:31:36: Es geht's euch nicht gut.

00:31:37: Mir geht es nicht gut, da gehts euch jetzt auch nicht gut... Das ist der falsche Weg, behaupte ich mal.

00:31:44: Ich fände das immer schöner wenn ... ich fände es toll, wenn alle ein bisschen wehren wie du und sagen hier irgendwas läuft hier nicht gut Und ich guck mal was ich verändern kann oder wenn ich mir darüber Gedanken mache, was ich verändert kann und merke das ist alles gar nicht so.

00:32:02: Das wahre denn eigentlich bin ich doch ganz zufrieden mit dem was ich habe.

00:32:05: Wenn das am Ende daraus kommt es ja optimal besser kann's ja nicht laufen.

00:32:09: und wenn du merkst dass es doch nicht gut dann kannst du ja trotzdem noch etwas verändern.

00:32:13: und das halte ich für den richtigen Weg.

00:32:17: und da bin ich froh, dass wir die Fähigkeit dazu haben das tun zu können.

00:32:23: Ich denke so, Menschen streben zu sehr danach immer glücklich zu sein.

00:32:30: Immer glücklich ist nicht möglich.

00:32:33: Nee!

00:32:35: Aber Zufriedenheit ist

00:32:36: eine Wirklichkeit?

00:32:37: Genau.

00:32:38: Zu gucken wo sind die Festpunkte in meinem Leben womit ich auch wirklich glücklich sein kann?

00:32:48: also... ist es so, wenn ich morgens aufstehe und merke okay da ist noch Milch im Kühlschrank.

00:32:55: Ich bin glücklich!

00:32:56: Ich kann mein Kaffee machen und ich habe die Milch dabei und... Da bin ich froh und da bin ich dankbar.

00:33:02: Kaffees ja sowieso was ganz tolles.

00:33:06: Genau oder so morgens wenn ich zur Arbeit fahre frische Luft in den Lungen zu haben.

00:33:14: Das klingt immer so ein bisschen esoterisch, aber so ist das

00:33:18: gar nicht.

00:33:20: Du musst Sachen haben die dich glücklich machen und du musst sie sehen!

00:33:26: Ja genau

00:33:27: ich muss die anerkennen auch die Kleinigkeiten.

00:33:31: also wenn ich die nicht anerkenne wie kann ich dann die großen Sachen so wertschätzen?

00:33:37: Also das gehört alles zusammen um einfach glücklicher durchs Leben zu gehen.

00:33:43: Ich brauche nicht ständig so dieser Glücksgefühl von Euphorie, ich muss nur zufrieden mit meinem Leben sein.

00:33:52: und dann wenn die Glücksmomente kommen... ...ich kann die noch mehr genießen!

00:33:58: Und es ist mal so dass wir auch die schlechten Zeiten haben müssen um die guten Zeiten wertzuschätzen.

00:34:08: und wenn wir den nicht haben ist alles einfach so selbstverständlich und es ... ja, soll immer höher schnelle fette glückliche sein.

00:34:20: Aber das ist nicht nachhaltig!

00:34:24: Und das müssen wir sehen oder akzeptieren können.

00:34:29: Ich glaube viele wissen das nicht zu schätzen, dass so viel Gutes im Leben ist.

00:34:37: Total...

00:34:39: Es sind manchmal wirklich so Kleinigkeiten.

00:34:41: So ein Beispiel aus meinem Leben ist, ich hasse es früh aufzustehen.

00:34:45: Ich finde das ganz schlimm.

00:34:46: Ich kann das nicht gut in meinen Biorhythmus, möchte das nicht?

00:34:50: Ich möchte es nicht!

00:34:52: Weil ich ab und zu mal zur Arbeit muss, muss ich halt früh aufstehen.

00:34:57: Und dann habe ich immer damit angefangen ... solange wie möglich im Bett schlafen zu können.

00:35:04: Also hab ich mir den Wecker so hart Kante genäht, dass ich so wecker an aus dem Bett fallen dusche Arbeit.

00:35:13: Und dann hab' ich wahnsinnig schlechte Laune gekriegt!

00:35:16: Also das hat mir richtig schlechte laune gemacht.

00:35:18: Ich war abends keine Lust gehabt mich ins Bett zu legen weil ich wusste morgens ist hier wieder Weckeralarm und dann präscht das Leben los.

00:35:27: Krieg ich schlechte Lawne vorne?

00:35:28: Dann habe Eine Sache verändert, ich habe mir den Wecker noch mal eine halbe Stunde früher gestellt.

00:35:34: Was mache ich?

00:35:35: Ich mach' mich einen Kaffee, lege mich im Pyjama wieder ins Bett und nehme ein Buch!

00:35:40: Und dann lese ich in einer halben Stunde mein Buch und trinke meinen Kaffees.

00:35:46: Ich feiere diese halbe Stunde total.

00:35:50: Obwohl ich dann noch früher wach bin, aber das ist halt... Und dann stehe ich wirklich entspannt auf und kann mich fertig machen.

00:35:58: Dann habe ich auch gute Laune!

00:36:01: Das ist ein kleiner Kniff der kostet kein Geld.

00:36:04: Das war für mich elementar zu verändern.

00:36:10: wenn man so ein bisschen analysieren kann und gucken kann, wo ist das Problem?

00:36:14: Dann kann man vieles auch beseitigen.

00:36:16: Und ich bin nicht euphorisch mit Glücksformon erfüllt, weil ich morgens mal einen Kaffee trinke.

00:36:21: Aber es geht mir damit so viel besser und dass es soviel mehr Wohlbefinden ... Das halte ich für ganz wichtig, solche Sachen zu tun.

00:36:28: Ja, auf jeden Fall!

00:36:29: Was sind die Glücksmomente, wovon ich rede?

00:36:32: Genau.

00:36:33: Die sind nicht die großen Sachen, die sind die Kleinigkeiten.

00:36:37: Wenn man mit Augen auf durch die Welt geht, man merkt die mal ein bisschen mehr.

00:36:43: Da muss

00:36:44: man gar nicht mehr AfD wählen, das brauchen wir dann gar nicht

00:36:46: machen?

00:36:46: Nee und es ist so.

00:36:49: kein Mensch keine Partei kann alle Probleme lösen.

00:36:54: Es ist manchmal so Man muss sich mal fragen was sind meine Prioritäten?

00:37:00: wo?

00:37:02: ja welche Sachen müssen dann dringend verändert werden damit ich glücklicher leben kann, zufriedener leben kann.

00:37:13: Um was kann dann ... ja, weit hinzulaufen?

00:37:17: Womit ich das einfach akzeptieren kann, dass es mal gut oder mal schlechter ist und ... Ja, das is so eine Selbstreflektion.

00:37:30: Und was ich dazu noch sagen wollte, wenn du so erzählst, du hattest schon durcheinander im Kopf weil du ähm

00:37:37: ...

00:37:38: da über die Arbeitssituation nachgedacht hast.

00:37:41: Es ist so, wir haben ganz viele Herausforderungen wie du schon gesagt hast Klimakatastrophe und Kriege in der Welt und irgendwie kommt alles immer näher hat man das Gefühl Und wir haben fast nur noch schlechte Schlagzeilen in den Medien weil Negativität halt gut klickt.

00:38:03: wenn du dann selber noch so ein Durcheinander, so einen Chaos im Kopf hast.

00:38:08: Dann hat man ... oder mir geht es immer so, dass ich mich dann von allem was ausnissen noch mehr überfordert fühle.

00:38:13: Mhm!

00:38:14: Und es ist so, wenn du deinen eigenen Kopf regulierst und wenn du selber mit deiner ... Dass das Einzige, worauf du Einfluss hast.

00:38:21: Ist dass du dein eigenes kleines Umfeld, dein Mikrokosmos sauber hältst und zufrieden hältst.

00:38:28: Dann kann man ganz anders nach außen agieren und dann betrifft einen das nicht mehr so.

00:38:33: Es ist einem nicht gleichgültig und man versucht das zu tun was man tun kann um ein guter Mensch zu sein, eine gute Gesellschaft zu schaffen.

00:38:40: also wir tun das zumindest.

00:38:42: Aber es ist alles überfordern, wenn man selber sein Leben nicht so im Griff hat.

00:38:48: Oder wenn man sich selber nicht wohlfühlt und dafür hilft.

00:38:52: das finde ich ganz ungemein.

00:38:53: Wenn man selber merkt ... Also wenn mein Mikrocosmos okay ist, meine Ehe läuft gut, ich fühle mich gut im Rahmen meiner Möglichkeiten um ein Wechseljahr

00:39:04: usw.,

00:39:05: aber wenn das alles gut läuft der Freundeskreis ist gut, Familie ist ok.

00:39:09: So dann hast du schon Ein ganzes Stück geschafft, damit das von außen nicht ... wie so ein Monster sich über die Schildkette auch.

00:39:17: Genau.

00:39:18: Und alleine dafür ist es wichtig, dass man sein eigenes Durcheinander im Kopf ausgesiebt kriegt.

00:39:26: Ja

00:39:27: und es ist... Also ich momentan seit meine Tochter auf der Welt is, lese keine Nachrichten mehr.

00:39:35: Ich hab gemerkt, das überfordert mich.

00:39:37: Das ist zu viel Negativität um meinen Kopf konnte das nicht ab.

00:39:42: Also, dann hab ich mal gesagt ... Nee, hier ist ein Cut!

00:39:46: Ich muss mich auf mich konzentrieren und auf meine Familie konzentrierend.

00:39:51: Und das ist gerade meine Priorität dieser kleinen ... kleines Kosmos, was ich zu Hause habe.

00:39:58: Und der Rest blende ich so quasi aus?

00:40:04: Das hilft mir einfach, zufrieden zu sein.

00:40:08: Weil ich nicht ständig von ... negativen Schlagzeilen so überfordert bin.

00:40:13: Und das, was ich wissen muss, habe ich zu meinem Mann gesagt, erzähl mir!

00:40:18: Ich kann das ab!

00:40:19: Es ist einfach so dass sich nicht ständig damit konfrontiert werden möchte.

00:40:23: Ja ja klar.

00:40:24: Das war das und...

00:40:26: Wir hatten das Thema Hoffnung ne?

00:40:27: Wenn du Hoffnung vermitteln willst brauchst du auch ein bisschen Positivität im Leben und dann kann man sich da nicht komplett zerstören lassen von Nachrichten.

00:40:36: Genau genau.

00:40:38: Also ich hab noch mal einen kleinen Prokrastinationstipp.

00:40:42: Ich habe gesagt, ich brauch mal was für die Hände wenn nicht so abends nochmal ein Film gucke oder eine Serie oder so.

00:40:48: und dann hab' ich mich immer ganz viel mit Social Media beschäftigt.

00:40:51: und ich finde das Social Media ist in weiten Stücken wirklich sehr, sehr toxisch geworden und es ist auch etwas was mir überhaupt nicht gut tut.

00:40:59: und hier wird jetzt so ein kleines Spiel auf dem Handy Und das macht ... Das ist total blöd, irgendwas mit Kisten zu nennen und Herr Schiemer so.

00:41:07: Auf jeden Fall ist es so, dass ... das kriegt mich gerade.

00:41:10: Okay!

00:41:12: Ich hab meinen Film, meine Serie und diese Spiel.

00:41:15: Und ich guck da gar nicht mehr rein.

00:41:17: Ich merke, seitdem geht's mir auch mental besser.

00:41:21: Diese ganze Toxizität.

00:41:24: Macht ihr das mal?

00:41:25: Ich möchte das nicht machen.

00:41:26: Ich finde das doof.

00:41:28: Ja.

00:41:29: Es bringt was ... sich ein bisschen abzugrenzen von der Außenwelt.

00:41:35: Seelen heim!

00:41:36: Ja, um mehr auf Sicht zu konzentrieren und manchmal brauchen wir das.

00:41:42: Das machen wir viel zu wenig weil es soviel von außen kommt dass man keine Zeit mehr hat.

00:41:48: Und diese

00:41:48: FOMO Fear of Missing Out?

00:41:50: Ich muss alles lesen, sonst kann ich nicht mehr mitschwimmen.

00:41:56: Man muss Prioritäten setzen.

00:41:59: Und ich weiß, als ich damals so ein Psychiater gegangen bin.

00:42:05: Als ich mit der Depression anfing und nicht mehr weiterkam ... Der hat mich gefragt, wer ist die wichtigste Person in deinem Leben?

00:42:15: Ich sagte, mein Mann, meine Mutter, nein!

00:42:19: Du bist die wichtigsten Person in deiner Leben.

00:42:21: Es muss bei dir laufen erst mal.

00:42:23: Konzentrier dich auf dich erstmal.

00:42:26: Und der Rest wird ... Mitlaufen und...

00:42:29: Da kommen alle Filme zusammen.

00:42:30: Das haben wir beim anderen Begriff eben auch schon gehabt, ja genau.

00:42:33: Und

00:42:33: da ... das ist so in meinem Kopf geblieben.

00:42:36: ich muss erst mal heil sein bevor Ja alles andere laufen kann und wenn das nicht so der Fall ist dann ist alles blöd und Es ist alles negativ und Ich bin einfach dann unzufrieden.

00:42:48: und Genau Wenn du selber So heilt bist so innerlich Ja.

00:42:58: Ist der Rest nicht so schlimm?

00:43:00: Ja, stimmt!

00:43:01: Genau.

00:43:03: Schauen wir noch Abschied?

00:43:04: Ja.

00:43:05: Kann man machen.

00:43:06: Zum Abschied machen wir noch abschied...

00:43:07: Zum Abschied.

00:43:07: Ich weiß nicht ob wir so schnell durchkommen aber wir können das mal anreizen.

00:43:11: Das ist egal da wird

00:43:12: die Folge halt ein Tick länger.

00:43:14: Ja.

00:43:15: Abschied genau.

00:43:17: Es ist... Wo fange ich an?

00:43:23: Wir waren vor meinem Mann und meiner Tochter und ich Vor ein paar Wochen auf dem Friedhof, jetzt sind einfach rüber gelaufen.

00:43:34: Und ich hab gemerkt ... Oh!

00:43:36: Ich bin so emotional, ich könnte gleich weinen.

00:43:39: Das war so innerlich sehr bedruckt und ich wusste nicht, woher das Gefühl kam.

00:43:49: Dann habe ich mit einem Kollegen über den Tod seines Großvates gesprochen.

00:43:57: Es kam wieder hoch.

00:43:59: Was ist denn das?

00:44:01: Das ist irgendwas in mir, was einfach ja mich bedruckt gerade und ich habe viel viel viel drüber nachgedacht.

00:44:12: Und ich glaube manchmal kommen so Sachen irgendwann mal Jahre später wieder hoch und ich glaube dass war der Grund warum als ich fünfzehn war es eine familienfreundin verstorben.

00:44:31: Und sie war sehr lange krank und krebskrank, in den letzten Monaten von ihrem Leben hat sie gesagt ich möchte kein Besuch im Krankenhaus haben.

00:44:42: also das heißt wir konnten uns nicht von ihr verabschieden und ich denke so als fünfzehnjähriger diese Person die ich mein ganzes leben lang gekannt habe eher kriegt sich so weg, um zu sterben und ich habe nicht die Möglichkeit das so vernünftig zum Schluss zu bringen.

00:45:08: So diese Beziehung so Abschied zu nehmen, um ja Tschüss zu sagen und ich glaube dass das beschäftigt mich immer noch.

00:45:19: Ich denke so häufig an sie Ja, nicht wirklich zu wissen wie es ihr ging oder mit ihr ein letztes Mal zu sprechen.

00:45:30: Also ich weiß das letzte mal als ich mit ihr gesprochen habe war auf der Taufe von meinen Nichten und sie hat gesagt ja es gibt bergauf und mir geht's gut und ... Und dann zwei Wochen später war sie im Krankenhaus und es wars.

00:45:44: Und ich so... Das Gefühl Es war nicht zu Ende Ich hab keinen Abschied nehmen können und das beschäftigt mich immer noch.

00:45:54: Und je älter ich werde, desto ja wütender werde ich darauf, weil ... Ja, ich weiß sie ist gestorben und sie müsste selber damit klarkommen dass es so weit war aber alle Menschen in ihrem Leben dann von sich fern zu halten.

00:46:16: das finde ich so falsch, dass wir uns nicht verabschieden konnten.

00:46:24: Das ist so... Ja, ich bin wütend auf sie.

00:46:30: Und ich kann das irgendwie nicht aufarbeiten weil ... dass sie nicht mehr da ist.

00:46:36: Ja genau und das war ja.

00:46:40: Ich finde es tut mir gut über solche Sachen zu sprechen und das offen zu legen.

00:46:47: Manchmal kann ich das dann dadurch verarbeiten und ich hoffe Dadurch komme ich dann Zu einem ... ja, weiß ich nicht.

00:47:02: Zum einem zufriedenen Ende.

00:47:05: Ja, Ende Sache.

00:47:08: Genau.

00:47:09: Vor allen Dingen dann gegen diese Wut.

00:47:12: es gibt auch das Prinzip Trauer aber du kommst da gar nicht in die Trauer solange du so wütend bist

00:47:19: wie das

00:47:20: Gefühl.

00:47:22: Ich

00:47:22: kenne das.

00:47:24: Also ich hab diese Erfahrung nicht gemacht, aber ich kenne das auch aus dem bekannten Kreis von jemandem der mit einem Elternteil ... Das ist nicht eine ähnliche Geschichte.

00:47:36: Aber so du kannst es wahrscheinlich nachvollziehen.

00:47:39: Jemanden, der mit deinem Elternteil gerne Dinge aufarbeiten wollte aus der Vergangenheit und das Elterenteil gesagt hat.

00:47:51: oder immer abgeblockt hat.

00:47:53: Also die Gespräche kamen einfach nicht zustande und dann ist das Elternteil verstorben, und die Person sagte mir auch, da ist nur noch Wut!

00:48:05: Ich kann da nicht traurig sein, dass derjenige oder diejenige tot ist weil

00:48:12: ich

00:48:12: hatte Dinge zu klären und ich habe immer wieder das Gespräch gesucht Und ich wurde immer wieder abgeblockt.

00:48:20: Natürlich muss man das respektieren, wenn jemand das nicht möchte also so wie deine Bekannte oder Freundin das ja auch offensichtlich nicht wollte dass jemand Abschied nimmt.

00:48:33: aber Das ist irgendwie ganz glaube ich ganz schwer damit umzugehen und Deine Lösung zu finden Wie man das machen kann.

00:48:44: Ja Es wäre vielleicht anders, wenn die Person so plötlich verstorben wäre.

00:48:54: Genau!

00:48:55: Aber das ist so... Also

00:48:56: ein Haar, dass du eher mit dem Schicksal nicht mit der Person.

00:48:58: Genau,

00:48:59: es war bekannt und in diesem Fall, die haben das mal abgeblockt und die wussten irgendwann kommt das?

00:49:06: Und die sind dann raus aus der Nummer.

00:49:10: Da müssen sie das nicht mehr mit der Personen klären.

00:49:14: Das finde ich so falsch Weil ich denke, was hat man da zu verlieren?

00:49:19: So ... das macht man dann nicht für sich.

00:49:23: Das macht man für die anderen, weil die hinterblieben sind.

00:49:29: Ja, aber da muss man schon eine starke Person sein zu sagen, okay, ich weiß dass ich das nicht für mich mache.

00:49:39: Ich mach es für die Anderen.

00:49:43: Und ich glaube ja, es ist schwer.

00:49:50: Aber wie gesagt Man ist dann nicht mehr hier.

00:49:54: Das sind die Hinterbliebenen und die müssen damit leben, es ist schwer wenn das nicht aufgeklärt wurde.

00:50:06: Ich habe in einem Blog gelesen von einer Frau hab ich mich ganz, ganz schwer mitgetan.

00:50:13: Weil deine Meinung dazu hören ... dass ganz lange verheiratet glückliche Ehe und der Mann ist dann krank geworden auch krebskrank?

00:50:22: Und er hat gesagt, er möchte noch mal, ich weiß nicht glaub eine Weltreise oder irgendwie sowas machen mehrere Wochen oder Monate sogar weg in seiner Endphase.

00:50:32: Dann möchte nicht, dass seine Frau mit

00:50:34: kommt.".

00:50:35: Er möchte das alleine machen oder mit einem Freund.

00:50:37: Das weiß ich jetzt nicht mehr so genau, was da stand.

00:50:39: Aber er hat gesagt sie ist dann so traurig und so fürsorglich und stirbt so viel über mich Und ich kann... Ich muss da frei sein!

00:50:47: Ich will das noch mal erleben und frei sein dürfen.

00:50:49: Und die Frau hatte es dann so erzählt und gesagt Ganz schwer, ganz schlimm.

00:50:55: Weil sie auch gar nicht wusste ob's ihnen wieder sieht.

00:50:57: ich weiß noch nicht wie es ausgegangen ist Aber sie hat versucht das zu akzeptieren dass das quasi so ein letzter lebenswille so ist.

00:51:05: Und da hab' ich nur gedacht Ich weiss nicht Ob ich das gekonnt hätte so selbstlos zu sein.

00:51:12: Sie haben einen der selbstlos, dass sie als frau sagt gut Ich gebe meinen Partner jetzt quasi auf weil er ohne mich reisen will.

00:51:19: Also das finde ich ganz schwer.

00:51:21: Ich glaube, da muss man schon sehr viel im Gespräch sein.

00:51:26: Also ja ich verstehe dass die Frau total traurig ist aber dann hat sie nie die Möglichkeit gehabt.

00:51:35: er gibt ihr diese Möglichkeit nicht so die Freude an seinem Leben noch mehr zu erleben und das finde ich nicht so schön.

00:51:48: Nee, weil ich denke mal, er hätte ihr auch die Chance geben können.

00:51:51: Dass man auf das und das möchte ich alles nicht?

00:51:54: Genau!

00:51:54: Und dann schaffen wir es auch zusammen zu machen.

00:51:57: Die letzte Reise noch einmal zusammenzumachen oder so ... Aber wirklich zu sagen, nee, ich will ohne dich meine letzte Reis machen.

00:52:04: Ja, ich als Frau finde das... Ich weiß nicht ob ich das einfach so klaglos hingenommen hätte.

00:52:11: Nein, nein, ich auch nicht.

00:52:13: Also das ist wenn man diese Person richtig lieb.

00:52:18: Man hat Verständnis dafür, dass diese ...

00:52:20: Und du willst so viel Zeit wie möglich am Lebensende noch miteinander verwenden?

00:52:23: Genau!

00:52:25: So ist das.

00:52:26: Das sind die Umstände und man versucht von beiden Seiten zu sagen okay, das ist mein Wunsch ich will Freude am Leben haben und ihr Wunsch ist es für Solid zu sein und ja dem Mann zu sorgen Beide so ein Kompromiss finden konnten, okay.

00:52:50: Wir machen das dann ... Wenn wir unterwegs sind, dann reden nicht darüber, wir leben das einfach und wenn wir zurück im Hotel sind, können wir darüber sprechen?

00:53:04: Dann können die letzten Momente so ja ... So im Gespräch sein.

00:53:12: Wie gut war dir denn die Ehe, wenn er eigentlich meinten ihr du Da wirst du mich jetzt wissen, was über mich stillt und was ich nicht haben will.

00:53:20: Dann muss das ja vorher auch schon ein Problem gewesen sein oder nicht?

00:53:25: Ich

00:53:25: glaube es kann nicht so glücklich gewesen sein wenn er sie in den letzten Wochen und Monaten nicht dabei sein haben will.

00:53:33: Also ich denke so wie ich jetzt meine Ehe erlebe Und wir sind ja auch schon sehr lange zusammen Ja, Seelenverwandte so.

00:53:45: Und ich glaub das wäre für mich echt ein Schlag ins Gesicht wenn das kommen würde.

00:53:49: Ich weiß nicht also hätte da ganz große Probleme das zu schlucken ehrlich gesagt.

00:53:53: Ich glaube ich werde das nicht stücken können.

00:53:56: Also würdest

00:53:57: du auch so sehen?

00:53:58: Aber ich kann es mir vorstellen dass mein Mann das macht.

00:54:00: Man hat mir

00:54:00: schon gesagt ich wär dann egoistisch wenn ich das nicht akzeptieren würde und ich finde das nicht so einfach.

00:54:05: Nee,

00:54:06: ist es nicht soeinfach!

00:54:09: Wenn sie sagt, ja dann macht das.

00:54:10: Das ist für mich völlig in Ordnung.

00:54:12: Das sind dann ihre Entscheidungen.

00:54:14: aber ich finde es nicht egoistisch zu sagen Ich möchte den letzten Monaten mit meinem Mann verbringen Mit der ich mein ganzes mit ihm mit dem ich meine ganze leben verbracht habe.

00:54:30: ich glaube ich wäre ihm im nachhinein zu wütend und deswegen Es muss Gespräche geführt werden, es muss alles auf den Tisch gelegt werden.

00:54:45: Es müssen Kompromisse gefunden werden, wobei alle zufrieden sein können.

00:54:50: und wenn sie damit zufriedend ist... Ja, dann ist das ihre Sache.

00:54:56: Ich weiß nicht, dass

00:54:57: Sie in diesem Blog nur geschrieben hat, dass es eben ganz schwer war?

00:55:02: das hinzunehmen, aber dass sie im Nachhinein gesagt hat so gut, dass ich ihm das gegönnt hab oder so.

00:55:07: Ich weiß nicht ... Das ist irgendwie ...

00:55:09: Ja.

00:55:11: Klang für mich nicht so als wäre sie so im Rhein mit all dem und das wär ich auch nicht.

00:55:16: Nee, nee, nee.

00:55:18: Und das ist, dass Frauen sind zu still, zu lang und die sollten bis sich einstehen.

00:55:24: Ja?

00:55:25: Ja!

00:55:26: Nicht alles einfach.

00:55:28: Ja, akzeptieren was die Männer wollen Ja, genau.

00:55:35: Cool!

00:55:36: So dann...

00:55:37: Warte mal ich mache jetzt nochmal ein lustiges zum Thema Abschied.

00:55:41: Okay, bin gespannt.

00:55:43: Ich habe nämlich Abschied bei Google eingegeben und da kamen dann lustige Verabschiedungen.

00:55:51: Und das sind nicht...ja ja weiß ich nicht Das hände ich einfach alles so komisch Nicht mein Humor Aber naja Lustige Verabsiedung.

00:56:00: auf Wiedersehen war gestern Paris, Athen auf Wiedersehen.

00:56:05: Bis Baldrian!

00:56:07: Auf Wiesbaden!

00:56:09: Bis Denver!

00:56:10: Ciao Wappchi!

00:56:13: Ciao mit auch!

00:56:14: Good bye Hawaii!

00:56:15: Und in diesem Sinne sagen wir bis zum Tag!

00:56:18: Schön mit Üben!

00:56:19: Tschüss!

00:56:31: Ach Schade schon vorbei...

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